Ein Ausflug nach Berlin

 

Berlin – wir waren da! Ausgangspunkt unserer Fahrt nach Berlin liegt einige Monate zurück. Als Zweiplatzierter der Grillmeisterschaft, veranstaltet von der Jungen Union, konnten wir uns über einen tollen Preis freuen. Berlin! Die 4 Jugendlichen, Herr Grubert und meine Wenigkeit, die im Schweiße ihres Angesichts grillten was das Zeug hielt, traten am 14. Juni 2016 die 2 tägige Reise an. Ein super organisiertes Programm machten die beiden Tage zu einem echten Erlebnis. Danke an Dr. Feist und sein Team.

Andreas Linke

Fachanleiter

Haus-Garten-Freizeit-Messe 2016

 

Wie in den vergangen Jahren bereits war die Produktionsschule SCHAUPLATZ fester Bestandteil der Haus-Garten-Freizeit-Messe 2016. Als Kooperationspartner des Stadtverbands Leipzig der Kleingärtner e.V. halfen unsere Jugendlichen beim Aufbau und Gestaltung zweier Mustergärten. Um einen Tag verkürzt war die Aufbauwoche 2016, da am Wochenende zuvor der Tennis-Fed-Cup der Damen zwischen Deutschland und der Schweiz in der Halle 1 ausgetragen wurde. Unter diesen erschwerten Bedingungen ging das Aufbauteam ans Werk. Die Größe der Ausstellungsfläche betrug 306m². Eine neuangefertigte Kräuterspirale von unseren Teilnehmern unter der Anleitung unseres Fachanleiters Frank Müller war ein echter Blickfang. Wir freuen uns bereits auf  die „Haus-Garten-Freizeit“ 2017, wenn unsere Jugendlichen wieder gestalterisch tätig werden können.

Andreas Linke

Fachanleiter

Integrationsmesse

 

Am 28. April 2016 war die Produktionsschule SCHAUPLATZ Mitglied der 9. Integrationsmesse im Neuen Rathaus. Unter dem Motto „Vielfalt in Arbeit und Kultur“ präsentierte die Produktionsschule ihre vielfältigen Tätigkeitsfelder. Unser Angebot richtet sich unter anderem speziell an Migranten und Migrantinnen, so dass eine Teilnahme an der Messe für uns selbstverständlich war. Mit 2 Wohngruppen für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge und dem Programm „Soziale Teilhabe“ speziell zur Alltagsbetreuung von Ausländern und Geflüchteten versuchen wir unseren Beitrag zur Stabilisierung der aktuellen Situation zu leisten.

Oberbürgermeister und Schirmherr der Messe Burkhard Jung besuchte unseren Stand und zeigte großes Interesse an unserer Arbeit.

Ein großer Dank gilt auch Dave Tarassow. Als Vertreter der Leipziger Denkmalstiftung und Kooperationspartner  unserer Einrichtung betreuten wir einen Gemeinschaftsstand.

Wir wünschen allen Ausstellern und Besuchern der 9. Integrationsmesse viel Erfolg und Kraft weiterhin.

Gemeinsam sind wir stark.

Andreas Linke

Fachanleiter

Pegasus Programm

 

Jugendliche der Produktionsschule SCHAUPLATZ adoptieren ein Denkmal. Klingt komisch, ist aber so. Das sogenannte Pegasus Programm gibt es seit 1995. Die Idee ist recht simpel. Unterricht am Denkmal, mit dem Denkmal und für das Denkmal. In Kooperation mit der Leipziger Denkmalstiftung wollen wir unsere Jugendlichen motivieren, sich aktiv mit einem Denkmal oder Gebäude auseinanderzusetzen. Es steht ein standortübergreifendes sowie projektorientiertes Lernen im Vordergrund.

Der Felsenkeller wurde zur „Adoption“ freigegeben und wir entschieden uns dafür. Eine Gruppe von Jugendlichen nahm sich der Aufgabe an. Erster Meilenstein war eine von uns erarbeitete und durchgeführte Führung durch den Felsenkeller. Den zweiten Meilenstein bildete eine historische Stadtführung. Dritter Meilenstein wird die Erstellung und Gestaltung einer Broschüre über den Felsenkeller sein.

Ein Dank gilt Olli, Patrick und Aysela für eine tolle Führung durch den Felsenkeller. Natürlich vergessen wir nicht all die Helfer, die im Hintergrund agierten.

Man muss nicht weit reisen, um spannende Dinge zu sehen und erleben. Möge Pegasus dazu beitragen, die Schönheit unserer Heimat bekannter zu machen.

Andreas Linke

Fachanleiter

Fußballturnier

 

Integration. Dieses Thema betrifft uns alle, aber viele wissen nicht, wie sie selber aktiv werden können. Deshalb veranstalte die Junge Schüler Union am Samstag, den 25.06.2016 ein Fußballturnier unter dem Motto “Integration!? – Wir bleiben am Ball!” 8 Mannschaften mit je 5 Spielern traten gegeneinander an. Unter den Mannschaften waren auch integrative Teams. So auch unser Team der Schauplatz, bestehend aus Spielern der Wohngruppe sowie der Aktivierungshilfe. Mit dieser Veranstaltung soll die “Integration durch Sport” gefördert werden. Egal welche Nationen, der Sport brachte unsere Jugendlichen der Wohngruppe für unbegleitete minderjährige Flüchtlingskinder sowie Jugendliche aus der Berufsvorbereitung näher zusammen.

An dieser Stelle zitiere ich Max Frisch: „Heimat ist unerlässlich, aber sie ist nicht an Ländereien gebunden. Heimat ist der Mensch, dessen Wesen wir vernehmen und erreichen.“

                                                                                                             Andreas Linke

                                                                                                             Fachanleiter

Hauptschulabschluss

 

Seit dem Jahr 2007 führt die Produktionsschule SCHAUPLATZ am Standort Berliner Straße 69 einmal jährlich für Personen ohne Schulabschluss die nachträgliche Erlangung des Hauptschulabschlusses durch. Auch in diesem Jahr werden Jugendliche der Aktivierungshilfe in der Hauptschulklasse starten. Wir unterstützen Sie auf Ihrem Weg bis zur letzten Prüfung, denn ohne einen Schulabschluss ist meist eine Berufsausbildung und damit der nachhaltige Eintritt ins Berufsleben nicht bzw. schwer möglich. An dieser Stelle wünschen wir den Jugendlichen des Hauptschuljahrgangs 2015/16 viel Erfolg für Ihren weiteren Lebensweg.

                                                                                                    Hans Jürgen Marschall

                                                                                                                Lehrkraft

Sommercamp

 

In der Woche vom 27.06.2016 – 01.07.2016 fand an der Wilhelm-Hauff-Grundschule ein Sommerprojekt, in Kooperation mit den Oberschulen Paul-Robeson und Wiederitzsch sowie der Produktionsschule Schauplatz, statt.

Das Sommerprojekt sollte den SchülerInnen ermöglichen, sich unter dem Motto „Vielfalt wagen“ mit den Themen Integration, Migration im Allgemeinen und Flucht im Besonderen zu befassen. Gemeinsame Tätigkeit und Begegnung sollten hierbei ein Hauptelement unserer Bemühungen sein, damit sich Kinder und Jugendliche mit dem vermeintlich „Anderen“ beschäftigen und so neue Impulse sammeln können.

Folgende Schwerpunkte wurden hierbei angeboten:

  • Kreativprojekt: Die Kinder und Jugendlichen gestalteten Plakate, Collagen, Steckbriefe zu Fragen über Neuanfang, eigene Ziele und Wünsche oder den eigenen Alltag.
  • Mosaikprojekt: Die Kinder und Jugendlichen gestalteten gemeinsam ein Mosaik.
  • Holzprojekt: Die Kinder und Jugendlichen bastelten unter fachlicher Anleitung ein Holzspielzeug und durften dieses im Anschluss behalten.
  • Küchenprojekt: Eine Gruppe bereitete unter professioneller Anleitung Speisen aus verschiedenen Ländern zu. Damit war für die Verpflegung während der Projektwoche gesorgt und gleichzeitig bot sich eine gute Gelegenheit für den Austausch untereinander.

Eine Filmcrew, bestehend aus Schülerinnen und Schülern der Oberschule Wiederitzsch, dokumentierte während der gesamten Woche die Ereignisse. Ziel war es, eine Reportage zu produzieren, welche zum Medienfestival „Visionale“ eingereicht werden soll.

Am Freitag, 1.7.2016, gab es eine Abschlussveranstaltung mit Ausstellung der Ergebnisse, Grillen und Spielmobil.

Ein großer Dank gilt allen Helfern. Insbesondere unseren Schulsozialarbeiterinnen Mandy Höhne, Franziska Kruse, Stefanie Fenske sowie unserer Praktikantin Stefanie Biesianczyk.

Leipziger Wasserfest

 

Wie in den vergangen Jahren bereits wird die Produktionsschule SCHAUPLATZ wieder beim Leipziger Wasserfest dabei sein. In Kooperation mit dem Verein Wasser – Stadt – Leipzig e.V. werden wir auch dieses Jahr tatkräftig unterstützen, damit es auch dieses Jahr ein tolles Erlebnis für Groß und Klein wird. Für viel Spaß sorgte unserer Wasserspielplatz und das Wassermodell. Mit viel Engagement entwickelten, gestalteten und bauten die Jugendlichen des Bereiches Handwerk & Technik unter Leitung unseres Fachanleiters Frank Müller an beiden Projekten. Wir freuen uns bereits jetzt wieder auf das diesjährige Wasserfest.

Mehr Informationen finden Sie unter www.wasser-stadt-leipzig.de/de.

 

Andreas Linke

Fachanleiter

Kreative Arbeiten unseres Berufsfeldes Dienstleistung / Versorgung / Hauswirtschaft

 

Sommerprojekt 2017: Friedland „Was geht?“!

 

In der ersten Ferienwoche vom 26.06. – 30.06.2017 konnten wir ein Projekt zwischen den Schulen der Schulsozialarbeit und der Produktionsschule Schauplatz gGmbH realisieren. Unter dem Motto: „Vielfalt wagen“ gelang es, in gemeinsamer Vorbereitung das Projekt „Friedland- was geht?“ auf dem Gelände des Kinder- und Jugendfreizeitzentrums Wiederitzsch zu initiieren. Insgesamt 16 Teilnehmer aus den einzelnen Schulen konnten für das Projekt gewonnen werden. Unter Anweisung der Fachanleiter Herr Müller und Herr Borisch  der Produktionsschule Schauplatz wurde in Gruppen gekocht und ein Aufsteller aus Holz für die einzelnen Schulen gebaut. Vor allem die Teilnehmer der Aktivierungshilfe Melanie, Sven und Fabian erwiesen sich als sehr tatkräftig sowie sensibel im Umgang mit den Schülern. Die Schulsozialarbeiterin Frau Höhne beschäftigte sich währenddessen in einer dritten Gruppe mit verschiedenen Fragen zu Demokratie und Entscheidungsprozessen innerhalb unserer „Inselgesellschaft“. Am Nachmittag wurde der freischaffende Graffitikünstler K27 engagiert, welcher mit den Kindern und Jugendlichen eigene Bilder gestaltete. Diese konnten die Kinder am Ende mit nach Hause nehmen. Andere schufen unter der Anleitung der Schulsozialarbeiter Frau Kruse und Herr Amendt ihre eigenen Mosaike. Am Ende der Woche wurden die Ergebnisse im Rahmen eines Abschlussfestes präsentiert, zu dem auch die Eltern, Angehörige und Netzwerkpartner eingeladen waren.

 

Ziel des gesamten Projektes war es, den Kindern die Möglichkeiten und Grenzen von Mitbestimmung näher zu bringen, sie durch eigenhändiges Tun in ihrem Selbstbewusstsein zu stärken sowie Raum für aktive und freudige Freizeitgestaltung zu eröffnen. Ebenso standen  ruhige und künstlerisch geprägte Elemente im Vordergrund, welche es ausprobieren galt.

 

Finanziert wurde das Projekt durch die Produktionsschule Schauplatz, die Fördervereine sowie die einzelnen Schulen. Durch diese Unterstützung konnten die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen kostenfrei teilnehmen sowie speisen und trinken.

Andreas Linke

Fachanleiter

„PEGASUS – Schulen adoptieren Denkmale“: Teilnahme im Schuljahr 2016/2017 mit dem Leipziger Hauptbahnhof

 

Im Rahmen des Programms „PEGASUS – Schulen adoptieren Denkmale“ beschäftigen sich Kinder und Jugendliche mit Denkmalen aller Art, ob Gebäude oder Grabstein. Sie erforschen ihre Geschichte, setzen sich mit der Architektur auseinander sowie den Persönlichkeiten, die hier ein- und ausgingen.

Auch laden sie die Öffentlichkeit ein und machen Führungen und Ausstellungen, einen Kalender oder führen ein kleines Theaterstück auf. Ausgerufen wird das Programm vom Sächsischen Staatsministerium für Kultus. Teilgenommen haben im Schuljahr 2016/2017 insgesamt 22 Schulen aus ganz Sachsen. Der SCHAUPLATZ nahm zum zweiten Mal teil und bewarb sich unter dem Motto „Geschichten, Momente und Spannung – Leipziger Hauptbahnhof“.

 

In den letzten Wochen waren wir viel unterwegs. Am 3. Mai 2017 haben wir das Verkehrsmuseum Dresden besucht. Im Mittelpunkt stand die deutsche Verkehrsgeschichte, insbesondere zur ersten deutschen Ferneisenbahn, die 1839 zwischen Leipzig und Dresden eröffnet wurde, aber auch zu Erfindungen aus Sachsen. Weiter ging es am 14. Juni 2017 ins Eisenbahnmuseum Kötzschau. Neben der Erzählung der über 160-jährigen Geschichte der Strecke Leipzig–Großkorbetha waren auch historische Exponate aus vergangener Zeit zu bestaunen, darunter ein Lehrstellwerk vom Bahnhof Leipzig-Leutzsch und ein Fahrkartenschalter. Den Projektabschluss machte vom 1. bis 4. August 2017 die Gestaltung eines Kalenders für 2018. Der Hobbykünstler Christian Raetzke zeigte uns Grundlagen im Zeichnen und wir waren mehrmals vor Ort im Hauptbahnhof. Der Kalender soll vor allem für unsere Partner sein und auf dem Leipziger Weihnachtsmarkt 2017 verkauft werden.

 

Dave Tarassow

Kompetenzbereichsleiter für Technik & Medien

Im Piratendorf beim LEIPZIGER WASSERFEST 2017

 

Mit über 100.000 Besuchern an drei Tagen ist das Leipziger Wasserfest vom 18. bis 20. August 2017 an den Leipziger Kanälen, Flüssen und Seen, eine der attraktivsten Veranstaltungen der Region. Unter dem Motto „Wir machen ‘ne Welle“ erwarteten die Gäste zahllose Aktionen, um und auf den Gewässern. Durch unseren Kooperationspartner Wasser-Stadt-Leipzig e.V. nahmen wir wieder teil, und waren am Karl-Heine-Kanal im Stadtteilpark Plagwitz, besser gesagt im Piratendorf, und hatten den Wasser-spielplatz und den Bambus-Kanal aufgebaut und betreut. Unsere Angebote daneben waren noch selbstständiges malen und basteln für Kinder. Wir fanden es toll dort, das hat uns viel Spaß gemacht.

 

Philip Koch

Teilnehmer der Aktivierungshilfe

Ausflug in die Hauptstadt BERLIN mit dem Abgeordneten Dr. Feist

 

Bei der JU-Grillmeisterschaft 2016 haben wir den ersten Platz belegt und eine Bildungsfahrt nach Berlin mit dem Bundestagesabgeordneten Dr. Thomas Feist gewonnen. Am 16. und 17. August 2017 war es dann soweit. Am Tag 1 besuchten wir die Stiftung Donnersmark mit Mittagessen und einem Infogespräch. Anschließend fand eine Stadtrundfahrt durch Berlin statt. Weiter ging es im Bundesministerium für Verteidigung. Der Abend wurde mit einer Schiffsfahrt auf der Spree und im „Zeitlos Beach Club“ abgerundet. Am Tag 2 stand der Besuch des Bundestags auf der Tagesordnung und wir haben uns erstmals mit Dr. Thomas Feist getroffen. Mittagessen in der Giraffe und danach ging es zurück nach Leipzig.

 

Melina Jimenez

Teilnehmerin der Aktivierungshilfe

Berlin Tomy Alex

Besuch der LVZ-Druckerei

 

Wir waren am 27. Juli 2017 in der LVZ-Druckerei in Stahmeln. Wir haben in der Führung sehr viel über das Druckverfahren und über die Druckerei selbst etwas erfahren. Zu dieser Zeit haben sie die kleinste Zeitung gedruckt, die die Leipziger Verlags- und Druckereigesellschaft mbH ermöglicht, und es ist eine Gartenzeitung. Einige Teilnehmer haben sich darüber gefreut. Die Führung ging zwei Stunden, aber sie war sehr unterhaltsam. Am Ende durften wir noch eine aktuelle LVZ mitnehmen. Unsere Betreuerin hat sich nicht gefreut, weil sie die Zeitung schon gelesen hatte. Jetzt gibt es kleine Infos zur der Druckerei: Die Druckmaschine ist 64 Meter lang, 15 Meter hoch, und 6 Meter breit. Die Papier-rollen sind zusammen gelegt 2000 km lang und wiegen zusammen 90 Tonnen. Die Produktionsgeschwindigkeit beträgt max. 42 500 Zylinderumdrehungen/Stunde, also ca. 48 km/h. Natürlich werden hier auch andere Zeitungen gedruckt. Die Zeitung wird nicht wie zuhause gedruckt, sondern durch spezielle Druckplatten, die auch in der Druckerei hergestellt werden.

 

Kai Müller

Teilnehmer der Aktivierungshilfe

Teilnahme am Wettbewerb „ShakeStar“ für alkoholfreie Cocktails

 

„ShakeStar“ ist ein Wettbewerb für Tüftler und Feinschmecker, in dem man alkoholfreie Cocktails macht. Ausgerufen von der Stadt Leipzig und weiteren Partnern. André Pintz, ein Profi-Barkeeper, leitete die Jury und wurde von Alexander Malios von der Leipziger Kinder-stiftung und Sylke Lein, Suchtbeauftragte der Stadt Leipzig, unterstützt. Neben dem Geschmack bewerteten sie auch das Aussehen und den Namen des jeweiligen Cocktails.

Wir haben am 17. Juni 2017 auch daran teilgenommen und belegten den zweiten Platz mit unserem Cocktail „Der Chemiker“.

 

Kai Müller

Teilnehmer der Aktivierungshilfe

Industriegeschichte Leipziger Westen –

„Auf den Spuren von Karl Heine“

 

Wir begaben uns am 31. Mai 2017 wörtlich auf den Spuren des großartigen Industriepioniers Karl Heine. Dank seinem Schaffen, wurden die heutigen Ortsteile Plagwitz, Lindenau und Kleinzschocher industriell erschlossen. 1889 wurden sie nach Leipzig eingemeindet. Profitiert haben sie auch von den vielen Anschlussgleisen, die vom Industriebahnhof zu den einzelnen Fabriken führten. Begonnen haben wir die Führung mit Herrn Tarassow vom Industriekultur Leipzig e.V. am ehemaligen Verladebahnhof Nr.1. Hier befanden sich drei Anschlussgleise für die kleinen Unternehmen, die kein Geld hatten, sich einen eigenen Anschluss zu leisten. Seit der Expo2000 befindet sich hier nun ein Stadtteilpark. Entlang ging es unter anderem der Konsum-zentrale, die einem Dampfschiff nachempfunden ist und vom Architekten Fritz Höger errichtet wurde, und dem Stelzenhaus am Karl-Heine-Kanal, dem die Anbindung an die Weltmeere prophezeit wurde, aber bis heute unvollendet blieb. Ehemalige Anschlussgleise wurden zu Wegeverbindungen umgebaut.

 

Angeschaut haben wir uns auch den Friedhof Plagwitz, wo das Erbbegräbnis der Familie Rudolph Sack liegt. Rudolph Sack war ein Maschinenbau-Unternehmer, der sich mit seiner Firma in der Branche etablierte. Den Abschluss bildete die Baumwollspinnerei, wo sich vor allem die Kunstszene ein Domizil gesucht hat. Die Textilbranche war bis Anfang der 1990er Jahre in Leipzig groß aufgestellt.

 

Dave Tarassow

Kompetenzbereichsleiter für Technik & Medien

Kontakt

Produktionsschule SCHAUPLATZ
Berliner Straße 69
04129 Leipzig
Mail: info@ps-schauplatz.de
Tel.: 0341 – 90 99 80 – 0
Fax: 0341 – 90 99 80 – 19